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Der Wunschpunsch - Between Shelves (2)

Aktualisiert: 8. Juni


Einen ganz wunderprächtigen guten Morgen in die Runde!

Es ist mal wieder Wochenende und damit Zeit für ein kleines WIP-Update. Die Bilderausbeute der vergangenen Woche fällt heute allerdings recht überschaubar aus, denn tatsächlich habe ich noch bis gestern Abend in den Seitenwand-Konstruktionen für mein kleines Zauberlabor festgesteckt. Diese haben sich doch komplizierter und langwieriger herausgestellt, als anfänglich gedacht. Nun ist es aber geschafft, und schließlich muss erst einmal ein gescheites Grundgerüst stehen bevor es lustig werden kann.


Und damit geht es in die nächste Runde! Zuletzt waren wir ja beim Boden und der ersten Fenster Rückwand stehen geblieben. Diese war noch verhältnismäßig simpel – immerhin war ist sie in sich gerade und überall gleich hoch.


Bei den Seitenwänden schaut dies nun anders aus, denn diese schlängeln sich einerseits in runden Formen am Raum entlang und werden andererseits (ihr kennt es) nach hinten hin perspektivisch kleiner.


Um die Perspektive dabei halbwegs richtig hinzubekommen starte ich zunächst einmal mit einem Wand-Provisorium aus Tonpapier. Dieses dient vorerst nur als Schablone, um Länge, Höhe und Kurven direkt am Raum abzumessen. Dabei biege ich meine beiden Tonpapierstreifen an den Raumkanten entlang und befestige sie provisorisch mit Tape. Anschließend markiere ich erneut jene Stellen, an denen das Bodenraster an die Seitenwände grenzt.


Mit Hilfe dieser Markierungen konstruiere ich nun die Raster der Seitenwände. Dabei messe ich an jeder Stelle einzeln ab, wie hoch mein Raster (und später der Raum) an welcher Stelle sein muss -  was eine ganze Zeit lang dauert.


Da meine Wände allerdings schlecht aus Tonpapier gebaut werden können, übertrage ich nun meine beiden Seitenwand-Schablonen inklusive Raster auf eine 2mm-dünne Styrodurplatte. Anschließend mache mich daran, mit einem Kugelschreiber die Mauerstruktur in meine Wände zu ritzen.


Das Mauerwerk soll dabei schön altmodisch und unregelmäßig sein. Um trotzdem ein Gefühl für Perspektive zu erzeugen, behalte ich die horizontalen Linien im Mauerwerk bei.


Nach einigen Abenden Struktur-Ritzerei sind dann meine beiden Seitenwände in ihrer Grundform fertig. Einzig die Fenster sind noch nicht aus der Mauer herausgeschnitten, da ich das erst machen möchte, wenn die Wände in Form gebogen sind. Ansonsten wäre  die Gefahr zu hoch, dass sie beim Biegen brechen.

Meine ursprüngliche Tonpapierschablone behalte ich vorerst noch, da ich sie später noch gut für meine Fensterrahmen gebrauchen können werde. In weiser Voraussicht habe ich die Fensteröffnungen schon mal in die Schablone geschnitten und die Öffnungen auch auf die eigentlichen Wände übertragen. Das wird dann später schön passgenau zusammengebastelt.


Ja, und nun geht es daran, die Wände in Position zu bringen. Hierzu muss ich sie zunächst gaaaaaanz vorsichtig in Form biegen ohne, dass das dünne Styrodur bricht. Anschließend werden die Wände auf eigene Bodenplatten gesetzt und mit rechtwinkligen Styrodurstreifen aufrecht fixiert.

Ja, und damit wäre nach einer Woche endlich die Grundform für meinen Raum fertig. In der nächsten Woche wird es nun deutlich spaßiger zugehen können, denn hier kann es nun an die erste Grundierung und die Einrichtung des Raumes gehen. Wer sich bis dahin gerne noch in die zugrunde liegende Vorlage einhören möchten, dem kann ich die wunderbare Lesung von Michael Ende sehr empfehlen:



Bis dahin wünsche ich euch eine feine Woche - lasst es euch schön gut gehen und bis bald!

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