WIP - Needful Things: #28 Es geht dem Ende zu

Eine neue Woche, ein neues Update. Und ja - es geht mit schnellen Schritten dem Ende zu. Das letzte Setting ist nämlich nun in seinen finalen Zügen und ich gehe davon aus, dass diesem Beitrag nur noch ein, maximal zwei weitere Updates folgen werden, bevor es an die finale Fotostrecke gehen kann. (Jhephee!) Aber eins nach dem anderen - vorher gibt es noch auf dem Camber-Anwesen das eine oder andere zu tun. Zuletzt war hier ja die Grundform der kleinen Autowerkstatt/ Scheune entstanden, die auf dem Grundstück der Cambers steht. Und bei dieser Scheune geht es nun auch weiter. Ich habe sie mir bis zum Schluss aufgespart, da sie im Modell einen wichtigen Zweck erfüllt: Tatsächlich habe ich nämlich noch einige Meter unverbaute Lichterkette übrig (die Kette, die ich für dieses Modell verwendet habe, war eindeutig ein ganzes Stück zu lang) - und dieser Rest muss nun irgendwo hin. Schließlich sieht es ja doof aus, wenn zwei Meter Leuchtioden aus dem Modell heraushängen. Ich schnüre daher das restliche Stück meiner Lichterkette zu einem kompakten Knäuel zusammen, dunkle die Ioden ab und deponiere den gesamten Knäuel auf dem Dachboden der Werkstatt. Damit ist sie gut verstaut, stört nicht weiter und es führt nun nur noch der stromzuführende Kabel aus dem Modell heraus.

Von dem Leuchtknäuel auf dem Dachboden bleibt nun nur eine kleine Iode unverdunkelt. Diese darf nun noch ganz leicht das Innere der Scheune ausleuchten - das allerdings nur ganz dezent und unauffällig, den eigentlich gibt es in der verlassenen Scheune ja kein Licht. Ja, und damit geht es auch schon an den Innenausbau der Scheune. Zunächst wird mal der Boden mit Sand uns Steinen präpariert und eine Rückwand eingezogen. Diese Rückwand des Gebäudes wird nun tiefschwarz grundiert und bekommt auch keine Struktur - so möchte ich die Illusion von Tiefe erzeugen: Wenn man in die Scheune blickt, soll man nicht sehen wo die Scheune endet. Es folgt die Einrichtung: Da es sich ja um eine verlassene Autowerkstatt handelt, sollen hier noch so einige Motorteile und Autoutensilien herumstehen. Ich verwerte hierfür kurzerhand alle Metallteile, die ich noch so in meiner Materialbox finde und deponiere sie an der rechten Seitenwand.


Auch auf der linken Seite werden einige Metallteile fixiert - in diesem Fall als Flaschenzug, der von der Decke hängt.


Nachdem dieser Teil des Innenausbaus fertig ist, kann ich nun mein Gebäude auf seinem Platz im Modell fixieren - und das schaut im Zwischenstand dann so aus:

Hier sieht man nun auch die Tiefenwirkung der schwarzen Rückwand recht schön. Man sieht nämlich nun nicht mehr, dass das Gebäude eigentlich nur 12cm tief ist. Aber damit sind wir noch lange nicht am Ende, denn schließlich ist eine Autowerkstatt ohne Auto nicht vollständig. Auch hier stehe ich allerdings nun vor dem Problem, dass meine Scheune eigentlich nicht groß genug ist, um ein ganzes Automodell dort unterzubringen. Der logische Schluss daraus: Wenn ein ganzes Auto nicht reinpasst, kann halt nur ein Teil des Autos hinein gestellt werden. Ich muss also ein Auto zerlegen. Hier ist eine Eisensäge sehr hilfreich.

Ich zersäge also (zugegebenermaßen unter großen seelischen Qualen) mein schönes Käfer-Modellauto, dass ich extra für diesen Zweck angeschafft habe. Es entstehen so eine große vordere und eine kleine hintere Hälfte. Tatsächlich benötige ich nur den hinteren Teil, so dass der vordere Part nun noch ausgeschlachtet und zerlegt werden kann. Die ausgeschlachteten Einzelteile werden den Metallteilen in der Scheune hinzugefügt - und der hintere Teil des Käfers wird mit Farbe, Sprühkleber und Mehl schön eingedreckt und eingestaubt., bis er so richtig schön ranzig ausschaut.

Ja, und nachdem der hintere Teil meines Käfers ausreichend präpariert ist, kann auch er im Modell eingebaut werden. Mit der schwarzen Rückwand meiner Scheune sieht es nun tatsächlich so aus, als stünde ein ganzes Auto eingeparkt im Eingang der Werkstatt.

Nun fehlen eigentlich nur mehr einige Details auf dem Gelände. So verteile ich zum Beispiel noch diverse Autoreifen im Eingang sowie neben der Scheune. Auch eine Stoßstange liegt noch im Gras vor dem Gebäude - natürlich schön alt und rostig.

Außerdem entstehen noch ein paar kleine aber wichtige Details des Settings. So baue ich aus Schaschlikspießen noch eine kleine Schaufel und einen Baseballschläger, die nicht unwesentlich für die Geschichte sind.

Bei dem Baseballschläger handelt es sich um die Waffe, mit der Donna Trenton seinerzeit den tollwütigen Hund der Cambers erschlagen hat. Der Schläger darf auf der Veranda stehen - noch mit einigen Blutspuren darauf:


Die Schaufel hingegen wird neben dem ausgehobenen Loch im Boden fixiert - dem Ort an dem Ace Merrill nach dem verschwundenen Erbe seines Onkels gegraben hat.


Ja, und damit wären wir eigentlich auch schon fast am Ende. Tatsächlich fehlen nun nur noch einige zusätzliche Sträucher und Büsche, die ich wild auf dem Gelände verteile, um ihm einen verlassenen, überwucherten Charakter zu geben. Außerdem stanze ich noch einen ganzen Schwung Blätter, die ebenfalls noch in rauen Mengen auf Rasen und Veranda verteilt werden. Auch die Schatzkarte von Ace wird noch ausgedruckt und neben dem Loch deponiert (auf diesem Foto leider nicht mit drauf).


Ja, und damit kann auch dieses Setting als Abgeschlossen betrachtet werden. Das endgültige Resultat schaut nun folgendermaßen aus:


Ja, und was kommt nun noch, nachdem das letzte Setting fertig ist? Ja, tatsächlich kommt noch was. Denn wie bei allen meinen Modellen habe ich noch eine sehr nette, wenn auch aufwändige Idee für ein passendes, übergeordnetes Rahmenkonzept. Dieses beinhaltet 3kg Abformmasse, mit der ich in den nächsten Tagen dreidimensionale Abdrücke von Markus' Händen nehmen werde. Was daraus wird, seht ihr dann beim nächsten mal wenn die Sauerei hoffentlich erfolgreich über die Bühne gegangen ist.


Bis dahin! Bleibt gesund und passt gut auf euch auf!

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