Drachenlampe - (4)

Mein Lampenprojekt geht in die nächste Runde und es gibt neue Bilder! Diesmal wird es allerdings noch ein kleines Mini-Update, denn da die aktuellen Arbeitsschritte sehr zeitintensiv sind, ist die Bilderausbeute der vergangenen Woche eher überschaubar. Da wurde zum einen über einige Tage mein Glut-Nest fertig bemalt und auch mit meinen Dracheneiern bin ich nun schon ein gehöriges Stück weiter gekommen. Aber ein nach dem anderen:

Nachdem ich mein Nest ja schon in diversen Rot- und Orangetönen grundiert hatte, stand für eine anständige Glut-Optik nun noch der letzte Überarbeitungsdurchgang aus, nämlich der mit Schwarz. Das mag zunächst ein wenig merkwürdig klingen, aber tatsächlich bringt erst der Kontrast mit schwarzer Farbe den Gluteffekt der Rottöne so richtig raus. Und wie schon bei den vorherigen Durchgängen, war auch hier wieder Malen im Dunkeln angesagt damit ich die Wirkung des Gemalten auch sehe:

So bekommt mein Glutnest eine richtig feine Lava-Optik und darf für's erste mal so bleiben.


Weiter geht es mit den Drachen-Eiern, denn auch diese sollen noch überarbeitet werden. Für sie schwebt mit nämlich die für Dracheneier typische Schuppenoberfläche vor - was auch sonst? Glatt wäre schließlich ein wenig langweilig. Das Problem mit aufgeklebten Schuppen besteht allerdings darin, dass dies einer weitere Schicht auf den Eiern bedeutet, die natürlich wieder einen Teil der der so mühsam erhaltenen Transparenz schluckt. Um diesen Effekt so gering wie möglich zu halten, fertige ich die einzelnen Schuppen aus bedruckbarer Transparenzfolie. Diese sieht zunächst zwar noch etwas milchig aus, auf eine glatte Oberfläche geleimt wird sie allerdings ebenfalls sehr transparent. Und weil wir uns ja noch immer im Bücher-Thema bewegen, werden alle Bögen Transparenzfolie vor der Verarbeitung noch mit Text/ Buchstaben bedruckt.

Aus diesen Bögen schneide ich nun nach und nach mit einem feinen Messer die einzelnen Schuppen heraus und klebe sie Schuppe für Schuppe in gleichmäßigen Reihen auf die Eier.

Dieser Arbeitsschritt ist nun WIRKLICH langwierig. Ich habe nämlich größere und kleinere Schuppen ausgedruckt (mit ziemlich vielen Größenabstufungen). Beim Bekleben fange ich also am Boden der Eier mit den ganz kleinen Schuppen an, lasse sie zur Mitte hin langsam größer werden, und zum oberen Ende (ihr könnt es euch denken) dann wieder kleiner. . . Ja und damit die Optik bei allen drei Eiern einheitlich wird, arbeite ich an allen drei Eiern parallel. Nach vier Nachmittagen Arbeit habe ich mit der Kleberei etwas mehr als die Hälfte geschafft. Es wird also noch ein wenig dauern, bis alle drei Eier fertig beschuppt sind. Aber da das Wetter gerade recht wenig her gibt ist heute eh ein perfekter Sonntag für monotone Arbeiten und Hörbuch-Hören. Die fertigen Bilder mit den gibt es dann wie immer am nächsten Wochenende zu bestaunen! Lasst es euch bis dahin fein gut gehen und habt eine schöne Zeit!


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